Samstag, 1. September 2007

Email an Herrn Skype

Sehr geehrter Herr Skype,

mit den nachfolgenden Zeilen möchte ich Ihnen danken dass Sie vor geraumer Zeit auf die Idee mit dem Video/Talk-Messenger gekommen sind. Sie fragen sich jetzt sicherlich warum ich Ihnen dafür danken möchte. Die Geschichte ist recht einfach erzählt. Wissen Sie, es gab da mal so ein Mädchen, das hab ich einmal in einer Marketingstunde in der FH Coburg gesehen und sie hat mich gleich verzaubert, das ist jedoch schon lange her, gute sechs Jahre. Und jetzt, jetzt hab ich sie wieder gefunden und der Zauber ist noch immer der gleiche und ich glaube wir mögen uns beide wirklich sehr. Blöd nur, dass ich jetzt nach Budapest gehen muss und ich sie erstmal nicht live und in Farbe sehen und erleben kann, das schmerzt und macht mich schon traurig.
Aber da kommt jetzt endlich Ihre Erfindung ins Spiel, dank deren ich ihr Lächeln, ihre Grimassen, ihre Küsschen sehen und ihren Worte lauschen kann, ach wie schön, wie ein Pflaster auf meiner Wunde. Sie waren bestimmt schon oft Nachts was gelegen und haben sich gefragt für was Sie ihre Erfindung eigentlich getan haben, ob die Welt damit nun besser ist oder nicht. Ich kann Ihnen endlich mit Gewissheit sagen, dass die Welt, dass meine Welt damit definitiv besser ist und ich danke Ihnen von ganzem Herzen für ihren Ideenreichtum und Erfindergeist.

Mit herzlichen Grüßen,

Markus Reinfels


P.S. Eine "Human-Transfer" Button würde Skype noch perfektionieren.

Donnerstag, 16. August 2007

Glück

Eine objektive Definition: Glück kann einen Vorgang meinen, in dem jemanden unverhofft etwas Positives widerfährt („Glück haben“), einen Moment des Wohlgefühls bezeichnen („glücklich sein“) oder sich allgemeiner auf ein gelingendes Leben beziehen (über einen längeren Zeitraum „glücklich sein“). [wikipedia]

Eine subjektive Definition: "Glück ist Dich in den Armen zu halten, zu spühren wenn Du mich immer fester an dich drückst und ich das ganz besondere Band zwischen uns erleben darf. Ich mich in einem Zustand zwischen Traum und Realität verliere und wünschte es wäre ein Moment der Ewigkeit." [ich selbst]

Sonntag, 12. August 2007

(un)happy time



Liebe Susanne,

nachdem wir unsere außerblog´sche Kommunikation intensiviert haben, möchte ich es jedoch trotzdem nicht missen auch mal wieder hier ein paar Zeilen für Dich zu verfassen.
Heute steigt in mir so ein klassischer Sonntagsblue empor, irgendwie typisch für einen dieser Tage, an denen man eigentlich nichts großartiges zu tun hat um man den nächsten Tag mit neuen Aufgaben ersehnt.
Momentan ist bei mir so vieles im Umbruch, was gestern noch bunt war ist heute grau, was gestern grau war ist heute bunt und dann denkt man nach und anstatt Anworten findet man nur neue Fragen. Susanne, Du bist definitiv bunt, bunt wie ein Regenbogen!
Dinge, die gestern noch Spaß gemacht haben verblassen im Angesicht neuer Erfahrungen und Werte und man muss sich eingestehen, dass viele dieser Dinge im Endeffekt doch nur Kompensation für Ziele sind, die man nicht erreichen kann. Und dann fragt man sich natürlich, warum man diese Ziele nicht erreicht, was macht man falsch, was sollte man ändern oder ist es einfach das Schicksal, dass man eben tapfer ertragen muss? Ein latentes Streben nach dem vollkommenen Glück, das kein Rasten und Rosten erlaubt?
Es ist so verrückt, da beneiden mich so viele meiner Freunde um mein Leben, meine Heiterkeit, meine Freiheiten und meine Bekanntschaften mit denen ich hier und da durchs Nachtleben streife und ich, ich beneide sie, dass sie es geschafft haben den nächsten Schritt zu gehen. Den Schritt "angekommen" zu sein bei einem Mitmenschen, das gemeinsame durchs Leben schreiten, das sich ergänzen und sich fördern, das miteinander und füreinander, in guten und in schlechten Zeiten. Was ist nun das Erstrebenswerte? Ich merke in mir das Überdrüssigwerden des einen und das Sehnen nach dem anderen. Nach der Pflicht und der Verantwortung einem Mitmenschen irgendetwas ganz furchtbar schönes zu geben, jemand besonderer zu sein und klein bloser Zeitvertreib für ein wenig Spaß und Aufregung.
Da wünschen mit alle viel Vergnügen in Budapest, weil es da ach so tolle Parties und so wünscherschöne Frauen geben soll, die obendrein noch leicht zu haben sind und das wäre ja sicher so paradiesisch für mich. F**k it! Das kann doch niemals die Momente der Glückseeligkeit aufwiegen, wenn man zum Beispiel zusammen am Ufer sitzt und den Kopf des anderen auf der Schulter spührt und Dir eine Stimme ins Ohr flüstert, dass dies ein sehr schöner Augenblick sei. Du erinnerst Dich? Weißt Du Sanne, das sind die Momente für die ich lebe, das sind die Momente die mich wirklich rundum glücklich machen, in den all meine Sorgen verfliegen und ich die Zeit am liebsten anhalten möchte. Diese emotionalen Momenten sind in meinem Leben jedoch so verdammt rar, damit umso kostbarer und ich weiss sie sehr zu schätzen.
Susanne, ich möchte Dir deshalb von tiefsten Herzen danken, auch wenn ich jetzt deshalb über einige Sachen ins Grübeln gekommen bin und statt Arien von Careras manchmal den Blues des Lebens in der Morgendusche singe. Aber das ist so emminent wichtig für meine Entwicklung als Mensch und ich bin so froh und glücklich, dass Du einfach da bist.


Dienstag, 24. Juli 2007

Student@work



Liebes Sännchen,

nachdem Du mich ja neulich so um mein Studentendasein beneidet hast möchte ich Dich heute mit einem "real-life-shot" auf meiner "in-between-exams-time" beglücken.
Siehst Du, während Du Dir am Wochenende am Bergsee die stahlende Voralpensonne auf Deinen süßen Hintern scheinen lassen und dabei mit ehemaligen Coburger Kommilitonen über Sambasehnsüchte per SMS philosophieren kannst, muss ich selbst bei einem meiner wenigen Familienbesuche hinterm Notebook schuften und am Handy meinen Mitmenschen Nachhilfe in den Geheimnissen der Universitätslehre geben. Und jetzt darfst Du dreimal raten, was ich lieber täte:

a) Sonne, See und Sannschein
b) Laptop, Lernen und Langweilen

Bei der richtigen Anwort winkt Dir eine liebe Umarmung und ein dicker Schmatzer.

Markus


Sonntag, 15. Juli 2007

Von gedeckten Tischen und prächtigen Blüten.

Liebe Sanne,

so sehr ich Deine Spracheloquenz, Deine Euphemismen und Metaphern auch schätze, so sehr geben sie mir aufgrund meines fehlenden Hintergrundwissen und Rätsel und Ratlosigkeit auf.

Sicherlich bleibt nach dem Mahl von ungenießbaren Speißen manchmal ein etwas bitterer Nachgeschmack oder man landet sogar über der Toilettenschüssel und versucht sich auf unnatürlichem Wege wieder von dem schwer im Magen liegenden zu entledigen. Aber ist es denn nicht meißt so, dass man etwas zu sich nimmt, dass ich als große Köstlichkeit und Gaumenfeude entpuppt? Doch leider gerät das Freudige vor dem Unerfreulichen oft in den Hintergrund und in Vergessenheit. So kann ich auch nur an Dich appellieren, Dich der Gaumenfreuden zu entsinnen und das üble Mahl zu meiden. Sicherlich wird es hier und da unumgänglich sein mit Bauchschmerzen zu erwachen, doch dies gehört nun mal in das Kapitel Lebenserfahrung und man muss lernen hieraus gestärkt hervor zu gehen.

Du sprichst von leeren Gläsern und Tellern, dass aus ehemals liebevollen Arrangements ein wildes Chaos mutiert.
Damit konfrontiert muss es ans aufräumen gehen, manches gilt es hierbei sorgsam zu behandeln und zu wahren, manchen gilt es im Mülleimer zu entsorgen. Dann ist auch wieder Platz für ein neuen liebesvolles Arrangement, vielleicht mit anderen Speißen, vielleicht an einem anderen Tisch.

Sicherlicher sind wir alle und unser Leben auch vergänglich - selbst die ach so tolle Liebe -, nichts bleibt für die Ewigkeit, doch bist Du ein zarten Pflänzchen auf der großen Lebenswiese, in wunderschöner Frühlingsblüte unter strahlender Mittagssonne. Der Betrachter erfreut sich an der Farbenpracht, die fleisigen Bienchen kosten Deinen Nektar gerne. Du siehst Du hast noch mindestens einen heißen Sommer und den goldenen Herbst vor Dir bevor man überhaupt an Vergänglichkeit denken kann.
Doch liegt es an Dir diese zu nutzen, Deine Blüte an der Sonne auszurichten und den Schatten hinter zu Dir zu lassen. (Die Pfelge und das Gießen übernehm ich gern.)

Oder kurz und prägnant:


Liebe Sanne,

Die Welt steht Dir mit allen Möglichkeiten offen, Du bist Akademikerin, ergo intelligent, wirtschaftlich Unabhängig, sehr hübsch (Vgl. Foto von Dir), örtlich ungebunden, etc.
Du hast wirklich jede Chance Dir ein schönes Leben zu gestalten, verschwende es nicht, sondern beginne peu a peu die Konsequenzen zu ziehen, fange mit ganz kleinen Dingen an, damit Du wieder den Weg ins das Glück findest.

Dickes Bussi.

Samstag, 14. Juli 2007

Was übrig bleibt

...
Was übrig bleibt ist manchmal ein bitterer Nachgeschmack.. sind ausgetrunkene Gläser.. leer gegessene Teller, aus einem schön gedeckten Tisch wird ein unruhiger haufen..alles wild und durcheinander.. nichts erinnert mehr an das liebevoll bereitete arrangement. Etwas entsteht.. wird gebraucht, verwendet, vernichtet, nenn es wie du es willst.. die schönheit, die pracht, die fülle, die kraft... nur endlich und irgendwann verbraucht und vergänglich.. der lauf der dinge.. Was übrig bleibt ist die erinnerung daran wie es war. Das große fest das den augen zuteil wurde um im herzen auf ewig seinen platz einnehmen zu können um unsterblichkeit zu erlangen.

Dienstag, 3. Juli 2007

P.S.

Ups, hab erst nach meinem Post gesehen, dass Du heute auch etwas geschrieben hast. Werde mal drüber schlafen und mir was überlegen.

Head up!