Eine objektive Definition: Glück kann einen Vorgang meinen, in dem jemanden unverhofft etwas Positives widerfährt („Glück haben“), einen Moment des Wohlgefühls bezeichnen („glücklich sein“) oder sich allgemeiner auf ein gelingendes Leben beziehen (über einen längeren Zeitraum „glücklich sein“). [wikipedia]
Eine subjektive Definition: "Glück ist Dich in den Armen zu halten, zu spühren wenn Du mich immer fester an dich drückst und ich das ganz besondere Band zwischen uns erleben darf. Ich mich in einem Zustand zwischen Traum und Realität verliere und wünschte es wäre ein Moment der Ewigkeit." [ich selbst]
Donnerstag, 16. August 2007
Sonntag, 12. August 2007
(un)happy time

Liebe Susanne,
nachdem wir unsere außerblog´sche Kommunikation intensiviert haben, möchte ich es jedoch trotzdem nicht missen auch mal wieder hier ein paar Zeilen für Dich zu verfassen.
Heute steigt in mir so ein klassischer Sonntagsblue empor, irgendwie typisch für einen dieser Tage, an denen man eigentlich nichts großartiges zu tun hat um man den nächsten Tag mit neuen Aufgaben ersehnt.
Momentan ist bei mir so vieles im Umbruch, was gestern noch bunt war ist heute grau, was gestern grau war ist heute bunt und dann denkt man nach und anstatt Anworten findet man nur neue Fragen. Susanne, Du bist definitiv bunt, bunt wie ein Regenbogen!
Dinge, die gestern noch Spaß gemacht haben verblassen im Angesicht neuer Erfahrungen und Werte und man muss sich eingestehen, dass viele dieser Dinge im Endeffekt doch nur Kompensation für Ziele sind, die man nicht erreichen kann. Und dann fragt man sich natürlich, warum man diese Ziele nicht erreicht, was macht man falsch, was sollte man ändern oder ist es einfach das Schicksal, dass man eben tapfer ertragen muss? Ein latentes Streben nach dem vollkommenen Glück, das kein Rasten und Rosten erlaubt?
Es ist so verrückt, da beneiden mich so viele meiner Freunde um mein Leben, meine Heiterkeit, meine Freiheiten und meine Bekanntschaften mit denen ich hier und da durchs Nachtleben streife und ich, ich beneide sie, dass sie es geschafft haben den nächsten Schritt zu gehen. Den Schritt "angekommen" zu sein bei einem Mitmenschen, das gemeinsame durchs Leben schreiten, das sich ergänzen und sich fördern, das miteinander und füreinander, in guten und in schlechten Zeiten. Was ist nun das Erstrebenswerte? Ich merke in mir das Überdrüssigwerden des einen und das Sehnen nach dem anderen. Nach der Pflicht und der Verantwortung einem Mitmenschen irgendetwas ganz furchtbar schönes zu geben, jemand besonderer zu sein und klein bloser Zeitvertreib für ein wenig Spaß und Aufregung.
Da wünschen mit alle viel Vergnügen in Budapest, weil es da ach so tolle Parties und so wünscherschöne Frauen geben soll, die obendrein noch leicht zu haben sind und das wäre ja sicher so paradiesisch für mich. F**k it! Das kann doch niemals die Momente der Glückseeligkeit aufwiegen, wenn man zum Beispiel zusammen am Ufer sitzt und den Kopf des anderen auf der Schulter spührt und Dir eine Stimme ins Ohr flüstert, dass dies ein sehr schöner Augenblick sei. Du erinnerst Dich? Weißt Du Sanne, das sind die Momente für die ich lebe, das sind die Momente die mich wirklich rundum glücklich machen, in den all meine Sorgen verfliegen und ich die Zeit am liebsten anhalten möchte. Diese emotionalen Momenten sind in meinem Leben jedoch so verdammt rar, damit umso kostbarer und ich weiss sie sehr zu schätzen.
Susanne, ich möchte Dir deshalb von tiefsten Herzen danken, auch wenn ich jetzt deshalb über einige Sachen ins Grübeln gekommen bin und statt Arien von Careras manchmal den Blues des Lebens in der Morgendusche singe. Aber das ist so emminent wichtig für meine Entwicklung als Mensch und ich bin so froh und glücklich, dass Du einfach da bist.
Dienstag, 24. Juli 2007
Student@work
Liebes Sännchen,
nachdem Du mich ja neulich so um mein Studentendasein beneidet hast möchte ich Dich heute mit einem "real-life-shot" auf meiner "in-between-exams-time" beglücken.
Siehst Du, während Du Dir am Wochenende am Bergsee die stahlende Voralpensonne auf Deinen süßen Hintern scheinen lassen und dabei mit ehemaligen Coburger Kommilitonen über Sambasehnsüchte per SMS philosophieren kannst, muss ich selbst bei einem meiner wenigen Familienbesuche hinterm Notebook schuften und am Handy meinen Mitmenschen Nachhilfe in den Geheimnissen der Universitätslehre geben. Und jetzt darfst Du dreimal raten, was ich lieber täte:
a) Sonne, See und Sannschein
b) Laptop, Lernen und Langweilen
Bei der richtigen Anwort winkt Dir eine liebe Umarmung und ein dicker Schmatzer.
Markus
Sonntag, 15. Juli 2007
Von gedeckten Tischen und prächtigen Blüten.
Liebe Sanne,
so sehr ich Deine Spracheloquenz, Deine Euphemismen und Metaphern auch schätze, so sehr geben sie mir aufgrund meines fehlenden Hintergrundwissen und Rätsel und Ratlosigkeit auf.
Sicherlich bleibt nach dem Mahl von ungenießbaren Speißen manchmal ein etwas bitterer Nachgeschmack oder man landet sogar über der Toilettenschüssel und versucht sich auf unnatürlichem Wege wieder von dem schwer im Magen liegenden zu entledigen. Aber ist es denn nicht meißt so, dass man etwas zu sich nimmt, dass ich als große Köstlichkeit und Gaumenfeude entpuppt? Doch leider gerät das Freudige vor dem Unerfreulichen oft in den Hintergrund und in Vergessenheit. So kann ich auch nur an Dich appellieren, Dich der Gaumenfreuden zu entsinnen und das üble Mahl zu meiden. Sicherlich wird es hier und da unumgänglich sein mit Bauchschmerzen zu erwachen, doch dies gehört nun mal in das Kapitel Lebenserfahrung und man muss lernen hieraus gestärkt hervor zu gehen.
Du sprichst von leeren Gläsern und Tellern, dass aus ehemals liebevollen Arrangements ein wildes Chaos mutiert. Damit konfrontiert muss es ans aufräumen gehen, manches gilt es hierbei sorgsam zu behandeln und zu wahren, manchen gilt es im Mülleimer zu entsorgen. Dann ist auch wieder Platz für ein neuen liebesvolles Arrangement, vielleicht mit anderen Speißen, vielleicht an einem anderen Tisch.
Sicherlicher sind wir alle und unser Leben auch vergänglich - selbst die ach so tolle Liebe -, nichts bleibt für die Ewigkeit, doch bist Du ein zarten Pflänzchen auf der großen Lebenswiese, in wunderschöner Frühlingsblüte unter strahlender Mittagssonne. Der Betrachter erfreut sich an der Farbenpracht, die fleisigen Bienchen kosten Deinen Nektar gerne. Du siehst Du hast noch mindestens einen heißen Sommer und den goldenen Herbst vor Dir bevor man überhaupt an Vergänglichkeit denken kann.
Doch liegt es an Dir diese zu nutzen, Deine Blüte an der Sonne auszurichten und den Schatten hinter zu Dir zu lassen. (Die Pfelge und das Gießen übernehm ich gern.)
Oder kurz und prägnant:
Liebe Sanne,
Die Welt steht Dir mit allen Möglichkeiten offen, Du bist Akademikerin, ergo intelligent, wirtschaftlich Unabhängig, sehr hübsch (Vgl. Foto von Dir), örtlich ungebunden, etc.
Du hast wirklich jede Chance Dir ein schönes Leben zu gestalten, verschwende es nicht, sondern beginne peu a peu die Konsequenzen zu ziehen, fange mit ganz kleinen Dingen an, damit Du wieder den Weg ins das Glück findest.
Dickes Bussi.
so sehr ich Deine Spracheloquenz, Deine Euphemismen und Metaphern auch schätze, so sehr geben sie mir aufgrund meines fehlenden Hintergrundwissen und Rätsel und Ratlosigkeit auf.
Sicherlich bleibt nach dem Mahl von ungenießbaren Speißen manchmal ein etwas bitterer Nachgeschmack oder man landet sogar über der Toilettenschüssel und versucht sich auf unnatürlichem Wege wieder von dem schwer im Magen liegenden zu entledigen. Aber ist es denn nicht meißt so, dass man etwas zu sich nimmt, dass ich als große Köstlichkeit und Gaumenfeude entpuppt? Doch leider gerät das Freudige vor dem Unerfreulichen oft in den Hintergrund und in Vergessenheit. So kann ich auch nur an Dich appellieren, Dich der Gaumenfreuden zu entsinnen und das üble Mahl zu meiden. Sicherlich wird es hier und da unumgänglich sein mit Bauchschmerzen zu erwachen, doch dies gehört nun mal in das Kapitel Lebenserfahrung und man muss lernen hieraus gestärkt hervor zu gehen.
Du sprichst von leeren Gläsern und Tellern, dass aus ehemals liebevollen Arrangements ein wildes Chaos mutiert. Damit konfrontiert muss es ans aufräumen gehen, manches gilt es hierbei sorgsam zu behandeln und zu wahren, manchen gilt es im Mülleimer zu entsorgen. Dann ist auch wieder Platz für ein neuen liebesvolles Arrangement, vielleicht mit anderen Speißen, vielleicht an einem anderen Tisch.
Sicherlicher sind wir alle und unser Leben auch vergänglich - selbst die ach so tolle Liebe -, nichts bleibt für die Ewigkeit, doch bist Du ein zarten Pflänzchen auf der großen Lebenswiese, in wunderschöner Frühlingsblüte unter strahlender Mittagssonne. Der Betrachter erfreut sich an der Farbenpracht, die fleisigen Bienchen kosten Deinen Nektar gerne. Du siehst Du hast noch mindestens einen heißen Sommer und den goldenen Herbst vor Dir bevor man überhaupt an Vergänglichkeit denken kann.
Doch liegt es an Dir diese zu nutzen, Deine Blüte an der Sonne auszurichten und den Schatten hinter zu Dir zu lassen. (Die Pfelge und das Gießen übernehm ich gern.)
Oder kurz und prägnant:
Liebe Sanne,
Die Welt steht Dir mit allen Möglichkeiten offen, Du bist Akademikerin, ergo intelligent, wirtschaftlich Unabhängig, sehr hübsch (Vgl. Foto von Dir), örtlich ungebunden, etc.
Du hast wirklich jede Chance Dir ein schönes Leben zu gestalten, verschwende es nicht, sondern beginne peu a peu die Konsequenzen zu ziehen, fange mit ganz kleinen Dingen an, damit Du wieder den Weg ins das Glück findest.
Dickes Bussi.
Samstag, 14. Juli 2007
Was übrig bleibt
...
Was übrig bleibt ist manchmal ein bitterer Nachgeschmack.. sind ausgetrunkene Gläser.. leer gegessene Teller, aus einem schön gedeckten Tisch wird ein unruhiger haufen..alles wild und durcheinander.. nichts erinnert mehr an das liebevoll bereitete arrangement. Etwas entsteht.. wird gebraucht, verwendet, vernichtet, nenn es wie du es willst.. die schönheit, die pracht, die fülle, die kraft... nur endlich und irgendwann verbraucht und vergänglich.. der lauf der dinge.. Was übrig bleibt ist die erinnerung daran wie es war. Das große fest das den augen zuteil wurde um im herzen auf ewig seinen platz einnehmen zu können um unsterblichkeit zu erlangen.
Was übrig bleibt ist manchmal ein bitterer Nachgeschmack.. sind ausgetrunkene Gläser.. leer gegessene Teller, aus einem schön gedeckten Tisch wird ein unruhiger haufen..alles wild und durcheinander.. nichts erinnert mehr an das liebevoll bereitete arrangement. Etwas entsteht.. wird gebraucht, verwendet, vernichtet, nenn es wie du es willst.. die schönheit, die pracht, die fülle, die kraft... nur endlich und irgendwann verbraucht und vergänglich.. der lauf der dinge.. Was übrig bleibt ist die erinnerung daran wie es war. Das große fest das den augen zuteil wurde um im herzen auf ewig seinen platz einnehmen zu können um unsterblichkeit zu erlangen.
Dienstag, 3. Juli 2007
P.S.
Ups, hab erst nach meinem Post gesehen, dass Du heute auch etwas geschrieben hast. Werde mal drüber schlafen und mir was überlegen.
Head up!
Head up!
Aus dem Leben gegriffen
Hallo mein geliebtes Sännchen,
ab heute beginnt eine neue Zeitrechnung in unserer Beziehung. Ich habe ein kleines "Upgrade" vorgenommen, mich quasi auch für Dich für viel Geld etwas gepimpt.
ab heute beginnt eine neue Zeitrechnung in unserer Beziehung. Ich habe ein kleines "Upgrade" vorgenommen, mich quasi auch für Dich für viel Geld etwas gepimpt.
Dieses "Upgrade" ist geil, fast 30 cm, leistungsstark, ausdauernd und schwarz!
Leider muss ich eingestehen, - bevor Dir jetzt das Wasser im Munde zusammen läuft - dass es nur mein neues Samsung Notebook ist. :-/ Aber es wird immerhin dafür sorgen, dass ich auch in zukunft noch kraftvoll bloggen kann.
Ansonsten muss ich mich jetzt dann doch mit dem europäischen Maß abfinden und kann Dir nur ein wenig vom Alltag einen Studenten in seinem Zweitstudium berichten. Das leidet momentan immer noch unter meiner temporären Alkoholabhängigkeit und Heimatlosigkeit zwischen Dienstag und Freitag vergangener Woche und ich bin immer noch damit beschäftigt meine Körperfunktionen wieder auf 100% zu fahren. Mittlerweile durfte ich auch ernüchternd feststellen, dass der Zahn der Zeit an mir nagt, die notwenidige Regenerationsphase zieht sich diesmal deutlich länger. Ich sollte meine Ernährung umstellen, mehr schlafen und auf Wellness-Urlaub gehen.
Aber wie soll ich das tun? Studieren war früher auch noch cooler, hier artet das momentan wirklich in Stress aus. Das war so nie abgemacht, da hat mich die deutsche Bildung aber mal kräftig übers Ohr gehauen. Kollogien, Seminararbeiten, Anwesendheitspflicht, Mitarbeitsnoten, Überraschungstests, etc. ... das war so niemals nicht abgemacht. Und jetzt beginnen in drei Wochen auch noch die Klausuren und ich fühle mich momentan noch wie ein Rindvieh auf dem Geleise das den D-Zug auf sich zurasen sieht. Ich sollte mich also schleunigst in eine Richtung bewegen.
Leider muss ich eingestehen, - bevor Dir jetzt das Wasser im Munde zusammen läuft - dass es nur mein neues Samsung Notebook ist. :-/ Aber es wird immerhin dafür sorgen, dass ich auch in zukunft noch kraftvoll bloggen kann.
Ansonsten muss ich mich jetzt dann doch mit dem europäischen Maß abfinden und kann Dir nur ein wenig vom Alltag einen Studenten in seinem Zweitstudium berichten. Das leidet momentan immer noch unter meiner temporären Alkoholabhängigkeit und Heimatlosigkeit zwischen Dienstag und Freitag vergangener Woche und ich bin immer noch damit beschäftigt meine Körperfunktionen wieder auf 100% zu fahren. Mittlerweile durfte ich auch ernüchternd feststellen, dass der Zahn der Zeit an mir nagt, die notwenidige Regenerationsphase zieht sich diesmal deutlich länger. Ich sollte meine Ernährung umstellen, mehr schlafen und auf Wellness-Urlaub gehen.
Aber wie soll ich das tun? Studieren war früher auch noch cooler, hier artet das momentan wirklich in Stress aus. Das war so nie abgemacht, da hat mich die deutsche Bildung aber mal kräftig übers Ohr gehauen. Kollogien, Seminararbeiten, Anwesendheitspflicht, Mitarbeitsnoten, Überraschungstests, etc. ... das war so niemals nicht abgemacht. Und jetzt beginnen in drei Wochen auch noch die Klausuren und ich fühle mich momentan noch wie ein Rindvieh auf dem Geleise das den D-Zug auf sich zurasen sieht. Ich sollte mich also schleunigst in eine Richtung bewegen.
Da wären wir auch wieder bei unserem lieben Pantherlein aus dem Jardin des Plantes in Paris hinter seinen Gitterstäben, frei nach Rilke.
Außerdem hab ich mit Schrecken beim Blick auf den Kalender realisieren müssen, dass ich nur noch knapp über 50 Tage (und Nächte) habe, bevor ich in mein Budapester Exil verschwinden muss. Das macht mir Panik, große Panik. Ich hab doch nocht sooo viel zu erledigen hier, täglich kommt neues hinzu und dann werde ich auch noch fast 30.
Wir sollten definitiv noch ein paar davon zusammen verbringen, also von den Tagen. Natürlich gerne auch von den Nächten, also in irgendwelchen Bars und Clubs.
Ich wünsche mir das wirklich.
Momentan dreht sich die Welt so rasend schnell und ich, ich fühle mich irgendwie nicht fähig diesen Speed adäquat mitzugehen. Ich fühle mich hier so wohl, doch da wartet der Flieger und die neue Herauforderung an der Donau. Klar freue ich mich schon drauf, aber muss das jetzt alles so schnell sein?! Nächstes Jahr bin ich dann schon wieder fertig, mit dem 2. wohlgemerkt, dabei war es doch erst gestern als mir das leckere Ding in Hertrichs Vorlesung den Kopf versteht hat. Alles rast so dahin und ich weiss nicht ob ich Schritt halten kann. Oder vielleicht auch Schritt halten will. Es ist so angstrengend sich ständig um die eigene Achse zu drehen um mit der Welt im Gleichtakt zu sein, manchmal will ich auch einfach nur stehen bleiben und glücklich sein, den vielbeschworenen Augenblick, der eine Ewigkeit dauern soll, genießen.
Sei liebst umarmt.
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