Samstag, 15. November 2008

mer is wie mer is..

ach .. manches mal.. denkt man sich ändern zu müssen.. die anderen haben ja recht mit ihren eindrücken .. stimmt.. man könnte dieses oder jenes ändern.. abstellen.. unterlassen.. ich könnte die haare färben. .ich könnte.. ganz andere kleidung tragen als ich sie trage.. ich könnte.. abnehmen und dünn sein wie ein hering.. oder asketisch leben.. oder wie ein mönch bescheiden sein und immer fromm... ich kann die leben der anderen führen..
ich will mich aber nicht ändern..es gibt einen grund warum ich so geworden bin und es gibt genau keinen grund äste abzusägen die nicht morsch sind oder die noch früchte tragen.. meine früchte müssen nicht jedem schmecken und dennoch bin ich für den ein oder anderen lebensraum..zuflucht und selbst wenn ich eine tollkirsche wäre..überlebt man mich..so bleib ich wie ich bin..

Samstag, 1. November 2008

Ich komme gerade aus meinem Garten....

richtig, die eifrigen unter uns, die diese hin und her Schreiberei ernsthaft und regelmäßig verfolgen konten..., wissen genau.. ich habe gar keinen garten...trotzdem komme ich immer mal wieder gerne aus selbigem heraus.. um irgendwas an den haaren herbeigezogenes zu erzählen oder sonst irgendwelchen quatsch loszuwerden...kein geheimnis.. streit ich nicht ab..dennoch.. .und das ist das wichtige...kommt man doch immer, während man so vor sich hin jähtet und unkraut entfernt.. rächt und laubt.. und verliest.. und scharrt.. auf irgendein spannendes gedankentheater.. welches in den unendlichen weiten unseres denkapperates zur unumstößlichen wahrheit emporsteigt... fürwahr.. so habe ich heute ein thema auf meine innere bühne gebracht, welches geradezu lächtzt nach gedanklicher fürsorge

....
es ist."die Beständigkeit"

Was ist die Beständigkeit.. ist sie ein warmes gefühl, fühlt man sich angekommen? Besteht Beständigkeit ständig? Kann man in sie hineinkriechen oder fühlt man sich mit und in ihr einfach nur wohl? Kann langeweile aufkommen?Krigt man kalte füße oder ein loderndes herz..? Wo glauben wir sie zu finden.. .die Beständikgeit?


Vielleicht stelle ich zunächst einmal die liebe Wortverwandschaft unserer Beständigkeit vor. Da wären alsdann zu nennen, die Treue und die Haltbarkeit. Die Haltbarkeit ist eigentlich ein armes Stiefkind.. In ihrer Bedeutung steht sie der treue im Grunde um nichts nach.. Will sagen, es klingt einfach besser sich die ewige treue zu schwören, als die ewige haltbarkeit..hierin dürfte Einigkeit herrschen..jedoch was den inhalt betrifft so sind treue und haltbarkeit "ausdruckszwillinge" sie bedingen einander, wie eineiige zwillinge...und um sie herum das ei.., der schutz , die hülle ihres seins.. ist die beständigkeit..! Vielleicht ist das zu einfach, allerding ist dies Eine von vielen möglichkeiten.. die gedankenbühne wie eingangs bereits erwähnt ist riesengroß.. und ein gedanke geht in den anderen über... wie ein gedankenrausch..
Lassen wir also die liebe Verwandschaft aus dem Spiel und widmen wir uns wieder der eigentlichen Hauptdarstellerin Beständigkeit.

die Beständigkeit ist ein Kraftwerk. Sie hält uns nicht fest und sie lässt uns nie wirklich fort. Der Mensch braucht dieses Kraftwerk um Energie zu schöpfen, wir machen Inventur, mit den Dingen, die wir als wichtig empfinden..Wir laden uns darin auf.. wenn alles da ist..und dieses wohlig warme gefühl in uns aufkommt ..können wir wieder los.. Wir leben immer mit dem wissen um ihre existenz. Ein paar aufeinanderfolgend gleiche tage zu verleben kann bestimmt schön sein, man trifft immer die gleichen leute, an der gleichen stelle, führt gespräche über immer die selben themen.. will man das aber immer? Es tut gut, bis die benötigte dosis beständigkeit erreicht ist und dann geht man wieder seiner wege..

die Beständigkeit ist eine über die zeit gewachsene grundlage des individuellen seins . sie überträgt sich auf jede generation, transportiert unterschiedliche werte und normen, jeder erdenkt sich seine eigene beständigkeit, das gefühl ist in jedem von uns gleich.


Ich werde heute mit meinen ausführungen kein ende finden.. das stück ist noch in vollem gange..und keiner weiss wie es ausgeht.. sicher ist jedenfalls.. du hast jetzt wieder gemerkt dass deine beständigkeit in bamberg zu suchen ist und nicht in budapest.... es war vielleicht alles etwas langweilig und nicht so hipp und neu wie in dieser stadt. alles was neu und fremd ist, hat was aufregend schönes...aber das was dich getrieben hat bei deiner ersten rückkehr, war wohl eher die unzufriedenheit darüber, dass vieles im leben vergänglich ist.. jetzt hast du , nach deinem erneuten besuch gelernt, dass das gute wohlige gefühl nur an einem bestimmten ort sein kann und auch nur das lächeln in bestimmten gesichtern und der duft bestimmter hauseingänge und nur bestimmte blicke auf ganz bestimmte dächer, dein herz wieder mit kraft und liebe füllen können.. in diesem sinne.. einen schönen samstag..





Sonntag, 26. Oktober 2008

Leaving Budapest

Ich habe eine Reise in die Vergangenheit unternommen, in die Vergangenheit, die vergänglich war und mittlerweile ein andere Realität ist. Voller Illusion und schöner Erinnerungen aufgebrochen nach Budapest um meine slowakische Freundin Olga zu besuchen. Ich bin an den Platz und zu den Menschen, wo ich mein Herz gelassen habe; meine Seele und Gefühle in der ungarischen Hauptstadt, der Rest zurückgehrt nach Bamberg und seitdem dort vor sich hin vegetierend. Doch hat sich mein geliebtes Budapest verändert, sehr verändert. Das Erasmus-Flair ist vergangen, dieses unglaubliche Gefühl der riesigen Familie mit Bestandteilen aus allen möglichen Kulturen die man überall und Rund um die Uhr jederweit fröhlich an allen möglichen und unmöglichen Orten getroffen hat, zugehörig zu sein. Die Stadt hat die Naivität des Studentseins verloren, diese unbeschreibliche Leichtigkeit des Seins nachdem so viele Menschen streben. Hier war mein Paradies, es war meine Stadt, meine Umgebung zu vergessen, verarbeiten und neuen Mut zu schöpfen. Doch jetzt, nachdem ich als einfacher Besucher die Tage hier verlebte, ist nur noch eine einfache Stadt übrig geblieben. Die selben Straßen, die einst mit prallem Leben gefüllt und ich mitten drin, erschienen plötzliche einsam, trist und grau. Es hat sich nichts verändert und doch ist alles anders. Die Emotionen sind vergangen und leben nur noch in der Erinnerung, der Reiz scheint verloren, man ist tief enttäuscht vom dem dargebotenen.  Man fragt sich, warum ich alles so vergänglich, warum bleibt nicht einmal das was mal liebt? Kann als Konstante im Leben erhalten? War geht immer alles hinfort und es bleiben nur Erinnerungen, welche das hier und jetzt noch unterträglicher und leerer erscheinen lassen? Wieder ist mein Glück gestorben und wieder ein teil von mir selbst. Wieder einmal musste ich erfahren, dass ich gewollten nicht erreichen kann. Es bleibt trauernde Orientierungslosigkeit zurück, und zugleich die Chance zur Neuausrichtung. Jetzt bin ich wieder heim gekehrt, diesmal mit dem Herzen im Gepäck und alles dortige schmerzhaft abgewickelt. Budapest ist Vergangen, wenn auch erst nach Verlängerung. 

Sonntag, 22. Juni 2008

Sag´ mir wo die Blumen sind...

... ich suche die Blumen in meinem Leben. Es ist Sommer, die Sonne lacht meißt vom blauen Himmel und eigentlich sollten überall in prächtigen Farben blühende Blumen empor sprießen, an denen ich mich erfreuen, die ich pflegen oder die ich pflücken und mit nach Hause nehmen kann. Sollten... doch ich finde sie nicht, sie sollten da sein, ich habe sie gepflegt und verwöhnt. Ich suche sie, doch statt der Blumenpracht finde ich nur verbrannte Felder mit verdörrten und eingegangenen kläglichen Überbleibseln meiner so geschätzen Pflanzen. Ich versuche sie zu gießen, sie aufzupeppeln, sogar mit ihnen zu reden. Doch sie ziehen sich einfach zurück und möchten nicht mehr empor kommen damit ich mich an ihnen erfreuen kann. So bleibt zurück ein traurig Gärtner der an seinen Fähigkeiten zweifeln und seinen Blumen verzweifeln muss.

Montag, 28. April 2008

Samstag, 16. Februar 2008

Glückwunsch zum Titel

Liebste Sanne, ich möchte Dir zum Erreichen des neuen Titels gratulieren.
Neben Dipl.-Betriebswirtin (FH) wird nun zwar unsichtbar aber umso leuchtender ein klammernloses "Tante" stehen. Ein Titel der auf keiner Visitenkarten gedruckt stehen wird, den kein Personalchef zu schätzen weiß, ohne Diplom und ohne Urkunde - aber ein Titel der das Leben immens bereichert und heiter macht. Ich freu mich hier sehr für die Eltern, Deine Familie und natürlich die frischgebackende Tante. Und hab ich jetzt im Handumdrehen eigentlich eine neue Lieblingstante? :-)

Samstag, 9. Februar 2008

NACHSATZ

....ja.. ich halts mit dem monster aus.. du spinner!!!

que sera...oder .. my interpretation....

the future´s not ours to see.. que sera, sera...what will , will be....
in die zukunft kann ich nicht schauen.. in die vergangenheit will ich nicht schauen.. die gegenward erschreckt mich zuweilen.. in dieser kommen geballte erinnerungen..machen sich breit in meinem geist.. in meinem körper.. nehmen besitz. von mir...weisst du manchmal nehm ich mir alles zu herzen was ich je erlebt habe.. alles kommt noch mal zurück und will sich wiederholen..weiss es kann nochmal durch mich durch. um mich zu demütigen.. und ich bin nicht stark genug um zu sagen.. nein..nicht mehr. ihr habt keine macht mehr über mich... ich komm mir vor wie wahnsinnig.. wie van gogh..der sich im wahnsinn ein ohr abschnitt.. mit ein paar schluck absinth... kein problem was derartige handlungen angeht.. kann mir vorstellen.. der handlung tragweite oder ausmaß kommt zur realisation erst mit der ernüchterung darin, dass die kissen voller blut.. das scharlachgefärbte gesicht einer fratze gleichend nunmehr um die fassade eines sinnesorgans beraubt, noch ein wenig weniger und leerer dreinblickt ..die peilung obendrein.. noch immer gegen nul geht.. ja.. so fühl ich mich..
die katze ist gerade gekommen..jetzt will sie futter und bekommt nix.. weil sanne heute aus scheu vor menschen.. beschloss die ortsansässige aldizentrale nicht zu frequentieren..ergo.. katze muss hungern..






this ist my interpretation......

Dienstag, 29. Januar 2008

Wehe Du erkennst mich nicht....!!! (Teil II)


(Quelle: Christian Moser, edit: Markus Reinfels)

Ja meine liebe Sanne, die "Monster des Alltags" (Buchtitel) sind schon eine ganz besondere Spezies, mal liebt sie und man hasst sie und das Leben mit ihnen ist eine tägliche Herausforderung. Aber auch das Monster selbst ist durch seine Ausprägungen und Eigenheiten oft gestraft genug und muss sich mit zentnerschweren Lasten durchs Leben schleppen.
Der Dickschädel oder
das Leben mit Träumereien, der Hang zur Alberzeit oder die Gefahr zur Überhelblichkeit; oftmals ist es nur ein schmaler Grad zwischen zielstrebig und stur sein, zwischen sich Ziele setzten und sich in einer Sackgasse verirren. Das Leben mit Humor zu nehmen und andere zu diskreditieren.
Wohin mit der Kreativität wenn es keine Adresse gibt die als Empfänger fungiert? Mit Edding im Zweiminutentakt für sich isolosiert weiße Leinwände bekitzeln oder versuchen sie zu nutzen um den Mitmenschen damit viel Freude zu bereiten? Wohin mit der Herzlichkeit und Treue, wer hat sie verdient, wer macht sie sich nur zu eignen Nutzen? Manchmal hab ich das Gefühl mein Leben ist eine einzig unerfüllte Sehnsucht, an die denen ich sie schenke die wollten sie nicht und die, die sie vielleicht möchten, da kann ich es nicht. So bleibt die Diskrepanz zurück, die zehrt, die eine Spannung verursacht, die einen orientierunglos macht, die einem das glücklich sein so schwer macht.
Natürlich dürfen wir auch das Sanne´sche Element bei meinem kleinen Monster nicht vergessen. Seit Jahren trag ich es fest verankert in mir und es wird so bleiben, bis die Tage der oben abgebildeten Kreatur gezählt sind. Es gibt ihm seit jeher Emotionen und lässt ihn sein Herz spühren so wie sonst nichts und niemand. So oft mein wunderschönes Licht in der Dunkelheit oder die Sonne am Firmament des Leben und manchmal legt es eben auch den dunklen Schleier über seine Tage.

Erkennst Du mich nun wieder und kann man es mit diesem Monster des Alltags aushalten?!?!

Freitag, 25. Januar 2008

Reise in die Vergangenheit

Gestern war ich mit Olli und Mone in Coburg um einen abendlichen Spaziergang - wenn ich Wanderung schreibe, werde ich von Dir Alpin-Hasen nur wieder mit Spott und Hohn überschüttet - auf die örtliche Veste zu frönen. So liefen wir dann durch die Dunkelheit, Olli vertraut mit Mone und ich... ich mit meinen Erinnerungen an Coburg und die Menschen die ich dort kennenlernen durfte. Abschnittsweise immer für ein paar Meter hatte ich jemand anderen in Gedanken neben mir und ich habe diesen Flash in die Vergangenheit mit viel Wehmut genossen. Was war das nur für eine Leichtigkeit des Seins in dieser Phase des Lebens, alles schien so einfach und so unkompliziert, aber wie ich mittlerweile weiß, schlägt das Leben gnadenlos zurück. Es war irgendwie sogar meine schönes Studienzeit dort oben in diesem architektonischen Verbrechen an einer Stadt die Ehrenburg und Schlossgarten ihr Eigen nennt...

Olli R., mein bester Freund. Dort ist die Freundschaft fürs Leben entstanden, gewachsen und hat sich gefestigt, obwohl wir eigentlich so unterschiedlich sind. Mehr muss Man(n) hierzu nicht sagen. (P.S. Tut mir leid, dass es mit Jule V. nie geklappt hat.)
Stefan B., der mit den wilden Frisuren und Autsch-Piercings, in dessen müllbepackten Auto wir zu lauter Technomukke jeden Dienstag mit Tinitusverdacht in die Vorlesung kamen.
Franziska S., mit ihr kam eine ganz neue Dimension an Mensch in mein Leben. Eigentlich fand sie Stefan B. toll und ich hab ihr zur Kontaktaufnahme einen Zettel alter Schule geschrieben und tattatataaa waren wir unzertrennlich und ein Herz und eine Seele. Dass sie vorzeitig ging hat mir echt weh getan und mich irgendwie alleine zurück gelassen, danach war Coburg nie mehr so wie vorher.
Tina W., meine damalige Ex: knapp 2 Jahre haben wirs durchgezogen, eigentlich total daneben, wir hatten kaum Gemeinsamkeiten dafür sexuelle Handlungen in der Willi Frank Vorlesung und ihr Rosenkrieg im Anschluss war auch großes Kino.
Judith R., unsere Süße, ein wenig naiv wirkende, aus der thüring´schen Pampa, die uns immer mit ihrer guten Laune die tristen Tage verschönte... und wir reden über Coburg, ergo gab es dort einige und wir müssen ihr sehr dankbar sein. Ich jetziger Freund darf mich sicherlich aber ebenso zu Dank verpflichtet sein...
Martina W., ihr habe ich wohl zu verdanken dass ich nicht nach dem ersten Semester gleich wieder exmatrikuliert wurde, weil sie mich zuverlässig wie ein Schweizer Präzisionsuhrwerk auf alles wichtigen Termin uns administrativen Verpflichtungen aufmerksam gemacht hat. Diesen Blog hätte es dann nie gegeben.
Marta R., die Klischee-Polin, die Olli und mich jeden Tag, egal ob +32 oder -16 Grad mit ihrem Miniminiminiröckchen in visuelle Verzückung und Verwunderung versetzt hat und trotzdem nie eine Blasenentzündung hatte.
Andrea K., crazy, sexy, cool. Haben uns ja immer schon super verstanden und dann in der Cafete wieder entdeckt, weil mich eine andere kurzfristig versetzt hat *grins*. Wir hatten eine echt tolle Zeit zusammen und viele haben mich zurecht beneidet. Hat wohl meine Affinität zu nächsten Person in dieser Liste gespührt. Leider war das Ende unter aller Sau!
Sanne P., ich wollte eigentlich gar nicht zu dieser Vorlesung fahren, tat es aber doch und dann war da diese unglaubliche Lady, eine echte Lady, die sich auch noch neben mit setzte. In diesem Moment hab ich mich das erste und einzige mal in meinem Leben auf den ersten Blick unsterblich verliebt und begann zu träumen. Haben dann mal zusammen Bahlsen-Kekse gegessen und uns immer mal wieder gesehen, nie ganz verloren, wiedergefunden,... war sensationell, alles... ein einziges "whow"... nun ja, der Rest ist der Blogmitinhaberin ja hinlänglich bekannt.

Ja, sie alle waren gestern bei mir auf meinem Spaziergang zur Veste und es war schön alle mal wieder zu sehen. Danke für Eure Begleitung.

Mittwoch, 9. Januar 2008

ich vermisse den süden..

wir laufen gemeinsam durch bamberg.. verbringen zeit. nicht so viel wie geplant. .und doch.. erlebe ich die stadt sicherlich auch mit dir und durch dich.. aber.. ein aber musste ja kommen.. ich vermisse...die berge.. die weite.. die geborgenheit.. ich vermisse die schönheit, die das herz durch die augen empfängt.. ich vermisse das gefühl eins zu sein mit der welt auf der ich lebe.. ich vermisse den boden unter den füßen.. die verwurzelung.. das wissen um einen platz an den man gehört.. ich vermisse die menschen.. die geschichten. die situationen. das erlebte.. ich vermisse die wärme auf der haut und die sonne in meinem blick..ich hab mich nirgends so aufgehoben und daheim gefühl. das lag nicht mal unbedingt an den menschen... manchmal ist es einfach nur was du siehst.... bzw. fühlst wenn du siehst.. verstehst du mich? Ja .. was wir sehen.. und erleben verändert uns. . verändert das leben... es ist kein wunder, dass du dich hier anfangs nicht mehr so geborgen und sicher gefühlt hast und vieles irgendwie fremd war.. es sind eindrücke die auf dich gewirkt haben an ganz anderer stelle.. plötzlich warst du allein und auf dich gestellt und die momente die du erlebt hast, hast du nicht teilen könne.. oder auch nicht müssen.. es waren allein deine momente.. und wenn man sich darüber im klaren ist.. ist das etwas besonderes. .dadurch wächst man und gewinnt an weitblick.. schaut über den schuhkarton.. des eigenen lebens hinweg.. und ist frei.. will man wirklich diese gewonnene freiheit wieder aufgeben? will man wirklich das alte leben zurück.. will man wieder in die begrenzende alte haut?.. will man wirklich versuchen, dass andere einen verstehen und sich die niederlage diesbezüglich schon eingestehen? oder sind wir nüchtern, dass dies der lauf der dinge ist.. das wir uns verändern , das wir dinge sehen die andere nicht sehen, das wir wege gehen, auf denen kein mensch zuvor gegangen ist.. das unsere gedanken nur uns gehören.. dass das leben, so wie wir es sehen, unser leben ist.. das unteilbar ..mit gedanken oder sichtweisen anderer.. nur uns allein gehört.. Deine Sanne

Montag, 31. Dezember 2007

Dinner for one

Es ist Sylvesterabend und ich hab eben mein Dinner for one in Form eines abgespeckten schweizer Käsefondues mit einem süffigen chilenischen Cabernet Sauvignon und leckerem Vanilleeis mit feinen Schokoblättchen hinter mir und so ist es Zeit in wenigen Worten die Bilanz des Jahres 2007 zu ziehen...

(bin) aufgebrochen - (endlich) angekommen - (wunderschön) geträumt - (hart) gelandet

... jetzt sitz´ ich hier alleine; wie passend, wie immer, wie traurig. Mein Schicksal, alleine sein, egal ob physisch zurückgezogen oder unter vielen Freunden, egal ob im Kreis der Familie oder mit einer Freundin an der Seite. Das Gefühl blieb über all die Jahre... nur 2007 war ich dieses Schicksal endlich einmal los, 2008 beginne ich wieder mit ihm. Diesmal jedoch mit dem Wissen was auf der anderen Seite liegt. Trotzdem scheint es mein Schicksal zu sein, ich muss es wohl annehmen und herausfinden wie ich damit leben kann... Byebye 2007, welcome 2008.

Donnerstag, 6. Dezember 2007

Ich komme nach hause!?

Ich sitze hier gerade im großen Caféhaus unter meiner Wohnung und lasse nach getaner Uniarbeit ein wenig meine Gedanken schweifen und nutze unseren Blog dazu.
In zwei Wochen komm ich wieder Heim. Sieht ganz einfach aus, ein überteuertes Taxi bringt mich für € 13 zum Flughafen, ich sag der ungarischen Air Berlin Mitarbeiterin meine Buchungsnummer und schon sitzt ich in einem Luftvehikel welches mich (hoffentlich) sicher binnen Stundenfrist nach Nürnberg bringt wo mich dann hoffentlich auch jemand abholen kommt, damit ich nicht nach Bamberg laufen muss. Zu hause! Zu hause?
Mittlerweile habe ich mich in Budapest eingelebt und ich gelernt diese Stadt auf ihre ganz eigene Art zu genießen. Es ist schön hier, es ist eine tolle Stadt, eine pulsierende Weltmetropole. Sie ist ein Teil meines Lebens, auch ein Teil zu hause geworden. Nach Anfangsschwierigkeiten haben wir uns zusammengerauft und gemerkt, dass es miteinander doch viel schöner ist als einander abzuweisen.
Kehre ich nun Heim oder gehe ich nun fort, wenn ich nach Bamberg komme? Mein Gefühl ist zwiespältig. Bamberg ist toll, ich liebe Bamberg; Bamberg war zuletzt aber auch nicht so ganz einfach für mich. Jetzt wartet also die Provinz auf mich und ich habe fast ein wenig Panik, dass ich mich dort tödlich langweilen werde und am Ende fällt mir gar die Decke auf mein lichtes Haupt.

In Bamberg gibts ein paar kleine Cafés, in Budapest die tollen prächtigen Caféhäuser.
In Bamberg gibts das langweilige Atrium, in Budapest die Megamalls.
In Bamberg gibts den Tchibo Prozente Outlet, in Budapest so viele tolle Läden zum flanieren.
In Bamberg gibts die keine Fußgängerzone, in Budapest die prächtige Andrássy Utca und vieles mehr.
In Bamberg gibts die muffeligen Franken, in Budapest die pulsierende Internationalität.
...
In Bamberg warten aber auch meine Liebsten, in Budapest ist niemand dergleichen.

Ja, das ist der Punkt. Ich komme nachhause, definitiv. Was ist schon die ganze Maskerade aus Bauten, Läden, Städtearchitektur, wenn man in der Seele nachhause kommen darf. Meine Liebsten können und werden mir helfen mich wieder zurecht zu finden, sie nehmen mir die Zweifel, sie wecken die Sehnsucht in mir. Sie machen Bamberg zur leuchtenden Perle, zum warmen Nest. So hab ich ein kleines weinendes Auge wenn ich hier aus dem Fenster auf Budapest blicke, aber ein großes lachendes wenn ich an Bamberg denke... und vor allem ein lachendes Herz!

Sonntag, 2. Dezember 2007

Dienstag, 27. November 2007

Eislaufen



Gestern bin ich auf meinem Winterabendspaziergang an der Eislauffläche hinter dem Heldenplatz vorbei gekommen und hab mich sogleich an Deine Worte erinnert, ob wir mal Eislaufen gehen.
Als ich die Menschen dort ein wenig beobachtet habe, kamen mir ein paar Gedanken in den Sinn, Eislaufen ist eigentlich wie das Lebens selbst...

Es kann riesigen Spaß machen.
Man kann zielstrebig flitzen
oder ganz gemächtlich und genieserisch.

oder man dreht ein paar Pirouetten.
Man kann zwischen all den vielen Menschen die Orientierung verlieren
und ab und zu lässt es sich nicht vermeiden anderen anzurempeln.
Manchmal gerät man aber auch ins Straucheln
und fällt böse auf den Hosenboden,
manchmal richtig hart mit Schmerz und Tränen.
Danach muss man wieder aufstehen.
Manchmal muss man dies alleine tun,
manchmal ist eine helfende Hand zu stelle.
Aber man steht wieder auf, liegen bleiben geht nicht.
Ab und zu wird man im Fallen aufgefangen,
von jemanden der hinter einem steht.
Man kann sich alleine oder zu in Begleitung aufs Eis wagen,
meißt macht es zu zweit aber viel mehr Spaß.
Ich hab Lust auf Eislaufen bekommen
und Lust auf meine Eisprinzessin.

Budapest, 27. November 2007

Donnerstag, 8. November 2007

bin mir gar nicht mehr sicher.. mit nichts.. unklar.. nebel.. aber es wird ein durchkommen geben.. nur das wie ist noch nicht definiert

Mittwoch, 26. September 2007

out of rosenheim goes reality...

morgen fahr ich nach bamberg.. der vertrag fährt mit und bernd.. wir drei als verschworene einheit. susanne - vertrag- bernd... in gedanken werden wir ein paar sachen im gepäck haben.. menschen und umgebungen von denen wir uns verabschieden müssen... ein ganz herzlicher dank geht an
.. das anwesen münchener strasse 68 , nebst sämtlichen menschen die darinnen wohnen
..herr und frau kübelbeck... so nette vermieter findet man niergendwo mehr auf der welt
..herr und frau dr. wenz und kids.. wir kennen uns kaum aber ich denke ihr ward sicher ok..
..oma faltermeier.. immer noch ein lächeln auf dem gesicht obschon jenseits der neuzig.. eine
frau von format
.. herr steinert, glaub ich.. ich hab ihn nie kennen gelernt.. aber ich glaube.. auch nicht weniger verrückt als ich selbt..
.. herr volker bathe.. mein dritter großer bruder, beim ersten sehen war mir klar.. wir müssen unser karma checken honey bunny....und ich betone nochmals: ich würde nie etwas verändern wollen an dir.
...mein eisdealer.. ich weiss nicht warum.. aber sie haben alles gewusst über mich... und das chiao als tägliche begrüßung.. werde ich vermissen.. ich habe dadurch realisiert, dass ich in dieser strasse wahrgenommen werde..
... der gemüse dealer.. gleich daneben..netter typ
.... most wanted agnes Frohne.. best of münchener strasse book shop .. and the oscar goes to agnes.. danke für alles, kaffee, kopien , faxe... gespräche.. austausch.. mensch sein.. und DU hast eine freundin in bamberg...
...carmen.. danke für dein vertrauen..
...mr. benetton store.. danke für ihren immer wieder freundlichen gruß..
... verkäuferin bei bäckerei miedel... die erste bei der ich jeden morgen meinen kaffe zog.. das erste lächeln in rosenheim.. stell dich mit der bäckerin gut, dann fängt der tag gut an..
... italienisches bistro im gillitzer block.. keine ahnung wei der mann hieß.. er hat immer freundlich gegrüßt und kannte mich buchstäblich in jeder verfassung.. benetton übrigens auch
..besitzer spielzeuggeschäft am max josefs platz.. vielen dank für ihre nette art.. und die wünsche am morgen und zum abend.. ein mann der bemerkt hat, das ich mein haar anders trug kann nicht oberflächlich sein..
...auf wiedersehen herr winter von der hypo vereinsbank
... machs gut simone aus dem karstadt..
... machs gut franz.. die größe deiner hände war mir egal.. und ob wir harmoniert hätten als paar auch.. du bist ein prima zeitgenosse und ich kann dich gut leiden.. hoffe du wirst oder bist glücklich
...karin..danke für deinen beistandt.. und auch die kritik an mir.. es war ok.. und ich weiss dass du ne tolle frau bist.. auch wenn du manchmal genauso denkst und fühlst wie deine haare schwarz sind.. aber du hast immer noch leuchtend blaue augen, die dich strahlen lassen und das licht kann immer wieder einzug halten in dein herz.
...mela.. deine leichtigkeit muss dir erst mal einer nachmachen.. du wirst mal ganz groß .. da bin ich mir sicher... und du bist das hübscheste mädchen, dass ich je gesehen habe..
... heidi.. bei den bayern spielen werd ich immer an dich denken.. und danke für die einführung in die rosenheimer bergwelt.. ohne dich und deinen max.. wär mir so viel verborgen geblieben was ich jetzt gar nicht mehr verlassen möchte..
marina.. die frau die mir zu meiner schauspielkarriere verholfen hat.. und ich habe noch immer kein autogramm von dir!. .das müssen wir glatt nachholen..
..sonja.. tja, was soll ich sagen.. ich glaube schon dass du mich verstanden hast..
Niki allias heidi Klamm.. und latte fee in bomben stimmung agypt... du bist ne tolle frau..
rosi goes du gesundheitsmanagerin and verena goes to städtebauqueen..
..samba mela.. happy berg für 2008
.. irmi.. du bist echt ne gute.. ich wünsch dir den besten mann.. den aller besten!!!
..apotheker karin.. mit unseren kläusen hat es nicht so funktioniert.. du hast schon deinen neuen prinz gefunden.. alles gute für dich.. ich hoff wir sehen uns wieder
...birgit.. ich werd dich vermissen..
..heikchen.. mein sternchen.. die beste unter den besten.. da dank ich doch dem lieben gott ganz besonders dafür, dass ich dich in den letzten zügen kennen lernen durfte.. werd immer an dich denken.. und mit dir verbunden sein..
...achim.. mit dir hat rosenheim angefangen spass zu machen.. und sinn.. durch dich hab ich gemerkt, dass man raus gehen muss um zu leben.. das leben ist draußen und nicht in der stube.. danke..dg ass du mich oft aufgefangen hast..
..medi. du wirst mich hassen wenn ich montag nicht mehr da bin.. aber wir besteigen die fränkischen berge
.. ein spezieller Dank geht an Berge , Blumen und Sträucher, wege die ich gehen durfte und für all die blicke auf das unendlich weite land, dass mir so viel raum und freiheit gegeben und mich aufgenommen hat.. danke dafür...

Sonntag, 23. September 2007

Herbstnacht




Exemplarische Herbstnacht

Nachts sind die Straßen so leer.
Nur ganz mitunter
markiert ein Auto Verkehr.
Ein Rudel bunter
raschelnder Blätter jagt hinterher.

Die Blätter haschen und hetzen.
Und doch weht kein Wind.
Sie rascheln wie Fetzen und hetzen
und folgen geheimen Gesetzen,
obwohl sie gestorben sind.

Nachts sind die Straßen so leer.
Die Lampen brennen nicht mehr.
Man geht und möchte nicht stören.
Man könnte das Gras wachsen hören,
wenn Gras auf den Straßen wär.

Der Himmel ist kalt und weit.
Auf der Milchstraße hat's geschneit.
Man hört seine Schritte wandern,
als wären es Schritte von andern,
und geht mit sich selber zu zweit.

Nachts sind die Straßen so leer.
Die Menschen legen sich nieder.
Nun schlafen sie, treu und bieder.
Und morgen fallen sie wieder
übereinander her.

Nachts sind die Straßen so leer.
In Budapest zieht ein kalter Schleier auf.
Doch ich lieg danieder in dem wärmend´ Schutz.

Ich unser Gemeinsam´ im Herzen hierfür nutz´.

Sanne, ich hab Dich lieb zuhauf.



Erich Kästner feat. Markus Reinfels


Meine Liebste, Du beschreibst den Hebbel´schen Tag, ich die Kästner´sche Nacht des aufziehenden Herbstes, zusammen schaffen wir ein Ganzes.
Rilkes latente Depressivität lassen wir heute großzügig außen vor und freuen uns lieber zusammen auf den goldenen Herbst, für mich schon fast die schönste Jahreszeit in seiner Farbepracht, der uns hoffentlich ein paar schöne gemeinsame Tage schenken wird.

Freitag, 21. September 2007

Herbsttag


Dies ist ein Herbsttag wie ich keinen sah,

die Luft ist still als atmete man kaum,

und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,

die schönsten Früchte ab von jedem Baum.


Oh stört sie nicht die Feier der Natur.

Dies ist die Lese die sie selber hält.

Denn heute löst sich von den Zweigen nur,

was von dem milden Strahl der Sonne fällt.



Friedrich Hebbel



Das ist mir heute eingefallen.. naja.. eigentlich schon die ganze Zeit denke ich über diese Zeilen nach.
Als ich es für mich aufsagen wollte, hab ich es nicht so ganz zusammen bekommen. Ich habe dieses Gedicht immer wieder mit Rilkes Herbsttag zu mischen versucht.. erfolglos..und die beiden Herren würden sich wahrscheinlich auch auf ihre persönlichen Dichterschlipse getreten fühlen, würde ein Mensch sich derartig über deren ureigene Kreativität hinwegsetzen, um zu versuchen die jeweiligen Verse miteinander zu vereinen.

Da ich aber auch ein Purist vor dem Herren bin, muss ich mich jedweglicher Anmaßung diesbezüglich distanzieren.. und erhebe mein Glas.. auf Friedrich Hebbel.. der den Herbst.. oder auch nur einen Moment im Herbst volltrefflich beschreibt. Die Feier der Natur.. Ein Jahr ist gereift.. und mit ihm die Natur.... der Mensch inmitten dieses scheinbar vollkommenen schauspiels. Ich liebe die Jahreszeit in der ich geboren wurde.

In diesem Sinne

Ihre Hildegard von Bingen

Mittwoch, 19. September 2007

Am Ende des Tunnels


(Margaretenbrücke, Budapest)

Liebste Sanne,
ich hab das Motiv vorgestern in Budapest entdeckt und musste sogleich an Dich denken.
Am Ende jedes dunklen und trostlosen Weges wartet irgendwo ein helles Licht. So wünsche ich Dir von ganzem Herzen die Kraft den Weg zu durchschreiten und irgendwann in der Sonne anzukommen und wenn ich auch nur ab und an ein kleines flackerndes Teelicht in der Dunkelheit sein kann fühle ich mich glücklich.
HDL DM